Die Tapetentür

Klappentext

Die Tapetentür (Erstausgabe) Die Tapetentür (Erstausgabe)
Eine junge Frau lebt allein in der Grossstadt. Sie hat Freunde, Freundinnen, Liebhaber, aber der immer gleiche Ablauf ihrer Affären langweilt sie, die Distanz zur Umwelt wächst, begleitet von einem Gefühl der Leere und Verlorenheit. Als sie sich leidenschaftlich in einen Mann verliebt, schwanger wird und auch heiratet, scheint der Ausweg in ein „normales“ Leben gefunden. Doch „man ist nicht blind, wenn man liebt. Man sieht die Fehler des geliebten Menschen deutlich und fängt damit an, Liebe auf die räudigen Stellen zu häufen. Aber immer wieder scheint das Übel durch. So geht es nicht, man muss anfangen, die Räude selbst zu lieben.“

Der Roman handelt von Liebe und Traurigkeit, der Einsamkeit und dem Bekenntnis zum Leid. Annette lebt allein. Eine kurze Ehe hat kaum Spuren hinterlassen. Seither gibt es andere Männer, alle bedeutungslos: »Immer fing es so an, zuerst die Langeweile, dann der Ärger und schliesslich ein zufälliges Ende.« Annette vergräbt sich in ihren Beruf als Bibliothekarin. Erst als sie den Juristen Gregor Xanther kennen lernt und die beiden gemeinsam eine Familie gründen wollen, scheint sie Sicherheit und seelische Geborgenheit zu finden. Die Totgeburt ihres Kindes lässt sie jedoch auch in dieser Beziehung den Halt verlieren.

Einzelheiten

Verlag: Paul Zsolnay Verlag GmbH, Wien (1957)
Anzahl Seiten: 200
Erscheinungsjahr: 1957
Umschlag: Atelier Ilse Jahnass
Bemerkung: Erstausgabe
Taschenbuch: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH, München
ISBN: 978-3-423-19105-0

Auszug aus dem Buch (Leseprobe)

Weiterführende Informationen

Titel Autor(in) - Quelle Jahr
Marlen Haushofer - Die Tapetentür Werner Friedl (werner-friedl.de)

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08.01.2014 19:03 proxima centauri Spacer
Ein Muss für alle betrogenen Ehefrauen ist dieses Buch! Für ihre Lebensweisheiten bin ich Marlen Haushofer unendlich dankbar, durch ihr Buch habe ich verstanden, wie kostbar ein gutes Buch sein kann, voller weiser Lebenseinsichten. Wie gut dass es solche Menschen gibt, die ihren Schmerz so sinnvoll verarbeiten und schreiben. All ihre Worte und Einsichten in diesem Roman fallen bei mir auf fruchtbaren Boden. Ich bin betrübt, dass sie schon mit 49 Jahren starb, was hätte sie noch alles schreiben können!
Proxima Centauri

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